Anna Forcke Stift

Lost Places

Anna Forcke Stift Barsinghausen

1908 gilt als Eröffnungsjahr des Anna Forcke Stiftes in Barsinghausen.

Das rund 1600 qm große Gebäude steht auf einem rund 6000 qm großen Anwesen.

Damit galt es für damalige Verhältnisse als großzügig Dimensioniert.

Benannt ist es nach der Diakonissin Anna Forcke und war von Anfang an als Schwesternwohnheim konzipiert.

Das Wohnheim hielt für die kranken und alten Schwestern 50 Zimmer mit eigenen Wasseranschluss bereit.

Die Toiletten befanden sich auf den jeweiligen Fluren.

Pro Etage gab es einen gemeinsamen Baderaum.

Der Stift wurde bis 1998 noch genutzt. Im Jahre 2012 fiel das Gebäude der Brandstiftung zum Opfer.

Seither ist der Dachstuhl eingestürzt und lässt nun Regen und Feuchtigkeit ungehindert ins Gebäude.

Die Spuren des Brandes wurden nicht beseitigt.

Das Haus wurde sich selbst überlassen.

Das Anwesen selbst ist bereits so mit Vegetation zugewuchert, dass man nur sehr schlecht an das Gebäude herankommt.

Das Gebäude selbst ist verschlossen und ein Hereinkommen quasi unmöglich und aufgrund der Bausubstanz nicht

zu empfehlen.

Aufmerksame Nachbarn rufen zudem die Polizei, sobald diese eine Person auf dem Gelände entdecken.

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